, Benedikt Sutter

Herren 2 glückt der Saisoneinstand

Gleich zu Beginn der neuen Saison stand mit dem Auswärtsspiel gegen den HC Rover Wittenbach eine herausfordernde Aufgabe vor dem neuen Trainergespann Wüthrich/Sutter.

Das harzfreie Auswärtsspiel gegen Wittenbach hat sich in letzten Jahren zu einem veritablen Angstgegner gemausert und konnte unter Vorgänger Hamm gar nie und das letzte mal vor sagenhaften 10 Jahren gewonnen werden. Entsprechend motiviert war das Team deshalb, die lang ersehnten Auswärtspunkte endlich ins Trockene zu bringen.

Im Wissen um das schmale Kader des Heimteams war das Ziel, den Gegner durch schnell vorgetragenes Spiel aus der soliden Deckung und Gegenstössen zu ermüden und so die konditionellen Vorteile optimal auszunutzen. Die Startphase verlief mehr oder weniger nach Plan. Zwar stand die Deckung stark und auch Torwart Büsser startete gut ins Spiel, die Chancenauswertung liess aber noch etwas zu wünschen übrig. Trotzdem wurde das schnelle Spiel aus der Mitte zielstrebig weitergeführt. So konnte relativ bald ein Vorsprung von zwei Toren herausgespielt werden. Dieser wurde zwar bis zum Pausenstand von 11:13 nicht ausgebaut, beim Gegner machten sich aber erste Ermüdungserscheinungen bemerkbar, die Wechsel wurden häufiger.

Mit diesem Wissen im Hinterkopf wurde in die zweite Halbzeit gestartet. Die Verteidigung agierte noch einen Zacken solidarischer, Abstimmungsfehler wurden seltener und der eingewechselte Stadler im Tor brachte den Gegner mit seinen Reflexen zur Verzweiflung. Auch der Angriff wurde nun mit mehr Selbstvertrauen vorgetragen, die Rückraumspieler Langenegger und Wüthrich kamen zu ihren Toren, die Chancenauswertung stieg. Der Vorsprung konnte so kontinuierlich ausgebaut werden und die Entscheidung war schon mehrere Minuten vor dem Schlusspfiff gefallen. Das Endresultat von 19:25 darf damit als durchaus verdient bezeichnet werden.

Nächsten Samstag steht das erste Heimspiel auf dem Programm. Der KTV Wil ist als Neuzugang in der Liga zwar eine grosse Unbekannte, aber sehr stark einzuschätzen. Eine halbherzig vorgetragene Leistung wird jedenfalls nicht reichen, um auf der Erfolgsspur zu bleiben.