, Sutter Marco / Fotos: Dani Gmünder

MU15 mit Spitzenkampf im Doppelpack

Die beiden klaren Tabellenführer duellierten sich gleich zwei Mal innert drei Tagen.

SG HZO : TV Appenzell 28:23 (15:9)  

Spitzenkampf Hinspiel:  

Etwas ungewohnt mussten die U15 Junioren für ihre Meisterschaftspartie gegen die Spielgemeinschaft Handball Züri Oberland unter der Woche antreten. Für die Anreise nach Wetzikon wurde wie in Zürich üblich verkehrsbedingt etwas mehr Zeit eingeplant. Bei sengender Hitze wurden die letzten Kilometer zum Anreiseziel im Schritttempo gefahren. Aufgeheizt war für einmal nicht die Stimmung. Entsprechend den Aussentemperaturen erinnerte das Klima in der Halle dann auch eher an eine Sauna, so dass sogar bei den Spielern auf der Auswechselbank der Schweiss zu genüge floss.   Die Appenzeller starteten motiviert in die Partie und wollten den Zürcher Oberländer Paroli bieten. Leider war ihnen im Abschluss Fortuna nicht gerade hold. Wo die Bälle bei den Zürchern ins Tor kullerten, landeten diese bei den Gästen mehrheitlich an der Torumrandung. Folglich konnten sich die Zürcher bis zur Pause mit 6 Tore absetzen.   Trotz des grossen Pausenrückstandes warfen die Appenzeller in der zweiten Hälfte nochmals alles in die Waagschale und versuchten den Rückstand auf das Heimteam zu verkleinern. Leider wollte an diesem Abend einfach nicht viel gelingen. Sei es im Angriff oder auf mvder Torhüterposition. Daher wurde der Fokus daraufgelegt, dass allen Spielern noch die nötige Einsatzzeit geben zu können. Erfreulicherweise vermochten sich die "Jungen" ausgezeichnet zu wehren, so dass zumindest die zweite Hälfte zu Gunsten der Appenzeller ausfiel.    

TV Appenzell: SG HZO 23:22 (10:10)  

Spitzenkampf Rückspiel:  

Drei Tage später, am vergangenen Samstag, erhielten die Appenzell dann die Chance auf Wiedergutmachung. Die bis dato ungeschlagenen Zürcher waren zu Gast in der heimischen Wühre Halle. Die Zürcher Oberländer legten mit ihren beiden Rückraum-Shootern gleich mal einen Blitzstart hin und gingen mit 0:3 in Front. Nach 5 Minuten schienen auch die Appenzeller in der Partie angekommen und brauchten dann aber nicht mal 2 Minuten, um die Partie wieder auszugleichen. Im weiteren Spielverlauf bis zur Pause legten die Wetziker stets ein bis zwei Tore vor, die Einheimischen liessen sich aber nicht abschütteln und konnten stets wieder ausgleichen. Mit einem leistungsgerechten 10 zu 10 verabschiedeten sich die beiden Teams in die Pause. Mit dem Selbstvertrauen in dieser Saison die engen Partien stets für sich entschieden zu haben, starteten die Innerrhoder in die zweite Hälfte. Nun waren es die Einheimischen, die in der zweiten Halbzeit stets ein bis zwei Tore vorlegen konnte. Je länger die Partie dauerte umso mehr rieb sich die starke Rückraumachse der Zürcher an der Innerrhoder Deckung auf, wobei insbesondere Dörig Livio auf der vorgezogenen Position eine super Partie ablieferte. Die Räume wurden dichtgemacht und wenn dann doch mal ein Schuss den Weg Richtung Tor fand, setzte sich Torhüter, Vujic Marko, in Szene. Die Partie blieb bis in die Schlussphase spannend und umkämpft. Während die Rückraumachse von Rusch Silvan dirigiert wurde, schafften auf Rückraumlinks, Frehner Luca und –rechts, Inauen Lukas stets die nötigen Räume zu schaffen, um die Aussen in Szene setzen zu können, insbesonders Schmid Simon welcher gleich 5 Tore erzielen konnte. Eine halbe Minute vor Schluss wurde Sutter Fabio am Kreis penaltywürdig gefoult. Den darauffolgenden 7 Meter versenkte Frehner Luca souverän. Der Wetziker Trainer zog daraufhin umgehend sein Timeout um in den Schlusssekunden doch noch einen Punkt mit nach Hause nehmen zu können. Doch die Innerrhoder Deckung war an diesem Nachmittag zu stark und die Gäste schafften es in den verbleibenden 21 Sekunden nicht mehr in eine Abschlussposition zu kommen. Damit sicherten sich die Appenzeller dank einer super Teamleistung den Sieg und teilen sich nun wieder mit den Zürcher Oberländer die Tabellenspitze. Kommenden Samstag bestreitet die MU15 ihre letzte Partie der Saison 20/21 auswärts bei Fortitudo Gossau.