, Sutter Tobias / Fotos: Dani Gmünder

FU16 überzeugt mit Auftaktsieg

Die FU16 ist zurück, liefert und spielt nun noch attraktiveren Handball als zuvor.

Am vergangenen Samstag war es nach einer gefühlten Ewigkeit wieder so weit. Das Team der FU16 durfte die Meisterschaft in der neuen Liga Promotion Stärkeklasse 1 nach dem letzten Spiel im Oktober starten. Die Mannschaft zeigte sich trotz der langen Pause zuversichtlich, denn nach der Hallenschliessung anfangs Januar bis Ende Februar fanden wöchentlich coronakonform draussen zwei Athletiktrainings trotz widriger Bedingungen statt. «Wir haben viel trainiert, weitere Fortschritte wurden erzielt, jetzt ist Showtime!» meinte Co-Trainer David Styger vor dem Spiel. Trotzdem waren sich die Spielerinnen und Trainer der FU16 bewusst, dass andere Gegner keine zweimonatige Hallenschliessung hinter sich hatten und der Trainingsbetrieb demnach für sie uneingeschränkt war – ein Vorteil für die Gegner?

Der Anfang des Spiels gestaltete sich für die Appenzellerinnen schwierig. Ungünstige Abschlüsse, technische Fehler und Abstimmungsfehler in der Abwehr häuften sich. Bei den Gegnerinnen des HC Flawils schien im Gegensatz zu den Appenzellerinnen in der Anfangsphase alles wie am Schnürchen zu funktionieren und so lagen die Appenzellerinnen in der 7. Minute 3:5 hinten. Dank wichtiger Tore von den Flügelpositionen durch Valeria Buchmann und Riana Tobler blieben die FU16 des TVA am Gegner dran. Danach drehten die Appenzellerinnen auf, das Passspiel und die Durchbrüche im Aufbau insbesondere der Spielerinnen Riana Koller, Elena Koller und Giulia Maselli liessen selbst die Zeitnehmerinnen der 1. Frauenmannschaft staunen. So konnte bis zur 21. Minute einen Vorsprung von fünf Toren beim Stand von 12:7 herausgespielt werden. In der Schlussphase der ersten Halbzeit stimmten Abstimmungen in der Verteidigung immer mehr und die Angriffe der lauffreudigen Gegnerinnen bekamen die Appenzellerinnen gut in den Griff. So lautete der verdiente Pausenstand 18:10.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit gefiel Riana Tobler auch auf der linken Aufbauposition. Gerade mal knapp zehn Sekunden waren gespielt und schon tankte sie sich durch eine von ihr erkannte Lücke in der gegnerischen Abwehr und befolgte die Weisheit eines bekannten Trainerspruchs: «Hast du Autobahn – machst du Tor.» Danach schien bei den Appenzellerinnen die Konzentration und der Wille das Spielniveau hochzuhalten nachzulassen und es gelang den Appenzellerinnen nicht weiter davon zu ziehen. Dank guter Paraden im Tor durch die nach ihrer schweren Verletzung wiedergenesene Jael Fässler kamen die Spielerinnen des Flawils nicht mehr heran. Ebenfalls wichtig waren die starken Durchbruchaktionen von Giulia Maselli und die guten Laufwege, An- und Durchlaufen gegen die gegnerische Verteidigung durch Elena Koller und Anisa Music.

So konnte am Schluss ein verdienter Sieg für die Appenzellerinnen von 32:23 eingefahren werden. Die Trainer zeigten sich zufrieden und meinten: «Wir sind als Team stärker geworden. Unsere Spielerinnen haben ihr Repertoire an handballerischen Fähigkeiten ausgebaut. Es fallt auch auf, dass insbesondere die Spielerinnen am Flügel in Abschlusssituationen gefährlicher sind. Die Spielerinnen haben sich für ihren Einsatz im Training belohnt.»

Für den TVA spielten: Jael Fässler (23/46 Paraden); Valeria Buchmann (2), Nena Schenk (2), Riana Koller (3), Leandra Koster, Anna Manser, Elena Koller (6), Giulia Maselli (11), Diana Serifi, Lynn Rusch (1), Riana Tobler (3), Anisa Music (4)