, Benedikt Sutter

Endstation erste Runde: Herren 2 im Cup ausgeschieden

Die 2. Mannschaft des TVA scheidet in der ersten Runde des Cups auswärts gegen Ligakonkurrent Herisau aus. Die über weite Strecken ausgeglichene Partie kann Herisau erst in den letzten Minuten für sich entscheiden.

Appenzell reiste trotz leicht geschwächter Formation motiviert zum Gradmesser für die Meisterschaft nach Herisau und startete erfreulich in den Match. Schnelle Tore vorne und eine solide Deckung mit gross aufspielender Schlussabwehr überrumpelten die Heimmannschaft ein wenig. Bald aber fand auch das Heimteam seinen Trott und konnte wenige Minute später ausgleichen. Kein Team konnte sich in der Folge entscheidend absetzen. Ein kurzfristiger Rückstand von 4 Toren konnte Appenzell innerhalb von ein paar Angriffen wieder gutmachen. Die erste Halbzeit endete so mit 15:14.

Die zweite Hälfte des Spiels brachte zunächst keine nennenswerten Veränderungen mit sich. Das Spiel dümpelte weiterhin vor sich hin, Herisau führte konstant mit einem Vorsprung von 2 Toren, jeder Treffer des Heimteams wurde sofort mit einem Anschlusstreffer der Gäste beantwortet. Erst ab der 50. Minute schaffte es Herisau, seinen Vorsprung auf 4 Tore auszubauen. Coach Wüthrich nahm in der Folge ein Timeout. Die gewünschte Wirkung trat aber nur zur Hälfte ein. Der Lauf der Herisauer war zwar durchbrochen, Appenzell konnte aber auch nicht mehr als einen Anschlusstreffer verbuchen. Erst das Timeout des Heimteams hatte die entscheidende Wirkung auf die Gäste. Appenzell stellte auf eine extrem offensive Deckung um und erwischte seinen Gegner damit auf dem völlig falschen Fuss. Technische Fehler und eine Zeitstrafe auf Heimseite führten dazu, dass der Rückstand von 4 Toren innerhalb von 2 Minuten auf ein einziges Tor verkleinert werden konnte. Das reichte zwar nicht, um eine Verlängerung zu erzwingen, wohl aber für panische Blicke auf die Matchuhr auf beiden Seiten, wenn auch aus unterschiedlichen Gründen.

Appenzell muss sich damit dem verdienten Sieger 29:28 geschlagen geben. In einem über grosse Teile ziemlich emotionslos geführten Spiel wird Appenzell vor allem dank dem überragenden Neff und seinen 12 Toren in der Partie gehalten. Die kommenden spielfreien Wochen werden der intensiven Vorbereitung auf das Auswärtsspiel gegen den HC Flawil am 24. Oktober gelten.