mit der Leidenschaft 
eines Dorfvereins

, Reto Valaulta / Bilder: Livia Koller

Trotz Sieg verpasst die MU17 Handball-SG Appenzell die Barrage-Spiele

Die spannende Ausgangslage um die erstrebten Barrage Spiele erforderte einen Sieg der U17 Handball-Spielgemeinschaft Appenzell-Teufen. Dieser gelang gegen die SG Züri Unterland mit 30:18 (11:11) auch.

Zu selbstsicher und wenig Geduld vermisste man den Angriffsschwung der U17 Spielgemeinschaft Appenzell/Teufen. Zu früh und oft nicht der Spielspielsituation angepasst, suchte man den Torschuss. Die Überzeugung fehlte und es war ein probieren statt machen. Mit dem Resultat von 11:11 und unzufriedenen Appenzeller Spielern wurden die Seiten gewechselt. Der Anpfiff zur zweiten Halbzeit war dann auch der Start einer aufgeweckten Appenzeller Mannschaft. Die sichtlich veränderte  dynamische Körpersprache und die taktisch angepassten Ballstafetten führten zu klaren finalen Abschlusssituationen. Das erspielte Schlussresultat von 30:18 zeigte einmal mehr den Charakter dieser tollen MU17 Truppe.

Trotz diesem klaren Sieg, und nur einer Niederlage seit Meisterschaftsbeginn aber drei Unentschieden verpasst die SG Appenzell/Teufen die Barrage Spiele um einen Punkt. Der beeindruckende Steigerungslauf wurde leider nicht belohnt. Die jungen Spieler haben gelernt, dass es im Sport kein Wenn und Aber gibt und Handball auf Augenhöhe eine extrem spannende Sekunde- Sportart ist. Der HC Rheintal erzielte nämlich wenige Sekunden vor dem Ende nämlich gegen den Gruppensieger OHA Espoirs (Otmar) den Siegtreffer und schaffte mit Rang zwei das Barrage-Spiel. Aber auch die SG Kreuzlingen-Weinfelden gewann mit einem Tor Unterschied ihre letzte Partie und liegt mit Rang drei noch vor der viertplatzierten SG Appenzell-Teufen.